Freizeit in Wien

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Sir, pumpkinseed oil, sir

Und wir haben nicht nur gesehen, wie es hergestellt wird, sondern auch gekostet und gekauft!
Wein gab's auch, kein Wunder, wir waren ja auch auf der Weinstraße unterwegs - gar nicht schlecht, wenn auch für mich sehr ungewohnt schon am Nachmittag so viel Wein zu trinken (kosten ;). Und Maroni hat es auch gegeben - nicht gebraten sondern frisch vom Baum. Die werden wir heute Abend mal ausprobieren!

Dienstag, 17. Juli 2007

Sommer

Jetzt ist es wirklich Sommer geworden! Also so richtig, mit keiner Wolke am Himmel und 35° im Schatten - hab ich in Wien noch nie erlebt, weil ich im Sommer meistens auf Urlaub war. Aber einmal ist immer das erste Mal! Und weil wir schon letzte Woche auf Sommerfrische waren (Kärnten), wird diese Woche in Wien geschwitzt. Was für mich gar nicht so schlimm ist, weil ich in meinem klimatisierten Büro/Labor an der TU sitze.
Gestern allerdings, haben Manfred und Bettina Abschied von Wien und den Physikern gefeiert, mit Grillen auf der Donauinsel. Wahnsinn war das heiß! Thomas und ich waren sogar kurz in der ziemlich kühlen Neuen Donau, nach 10 Minuten war der Erholungseffekt allerdings schon wieder dahin. Und das, obwohl wir uns nur im Schatten aufgehalten haben! Leider bin ich zum Grillen zu spät gekommen (oder zum Glück? Das Feuer ist ja auch nicht grade kühlend...), aber lustig war's trotzdem.
Meine kleine Arbeitspause ist auch schon wieder vorbei, die Autoklave ist abgekühlt...

Sonntag, 3. Juni 2007

Österreichischer dm Frauenlauf

Wahrscheinlich haben viele von euch noch nie davon gehört, deshalb ein paar persönliche Infos dazu:
Ich habe dieses Jahr zum 6. Mal am Frauenlauf, allerdings nicht hintereinander sondern mit großen Abständen dazwischen, teilgenommen. Das erste Mal 1989 (da war er noch in Laxenburg und ich ganz klein, also relativ jung), dann 1990 und das nächste Mal erst wieder 2001. 2002 war ich auch dabei und dann das letzte Mal 2004.
Wie der Name schon sagt, ist es ein Lauf für Frauen und Mädchen und es nehmen wirklich VIELE teil. Für meinen Geschmack schon zu viele, man muss dauernd Leuten ausweichen und so. Es ist aber schon motivierend, in so einer großen Gruppe zu laufen!
Das witzigste daran sind aber die Werbegeschenke und die Shirts. Erst seit letztem Jahr sind es taillierte Frauenleiberl (von einer Sportbekleidungsfirma die so heißt wie eine griechische Göttin - keine Schleichwerbung!), davor waren es immer gewöhnliche T-Shirts, die es meistens nur mehr ab Größe L gab, wenn ich am Samstag Nachmittag mein Startpaket abholen kam. Deshalb hat auch Thomas die meisten meiner alten T-Shirts bekommen, schon witzig wenn er Frauenlauf-Shirts trägt! Naja, dieses Jahr war ich entweder früher da, oder sie haben die Größenverteilung angepasst...
Heute war richtig angenehmes Laufwetter, deshalb hab ich wohl auch für meine Verhältnisse (ich hab vor 2 Wochen begonnen zu trainieren) ein ganz gutes Ergebnis erlaufen!
Und Spaß hat's auch gemacht.
Wen's interessiert, der kann sich ja auf der homepage mal informieren.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Werbetrommel

Es ist viel Zeit vergangen, seit ich das letzte Mal selbst einen Beitrag geschrieben habe. Deshalb mach ich das mal wieder.
Die wichtigsten News:
Die Konferenz ist gut überstanden, eine der anstrengendesten Wochen der letzten Jahre, aber trotzdem total positiv - auch die Resonanz der Konferenzteilnehmer meine ich.
Das Wandern war auch schön, wie schon von Thomas berichtet, das Geburtstagsfest vom Robert, gleich im Anschluss, war lustig. Und das Essen hervorragend.
Ich hab auch schon den ersten Radausflug hinter mir, zwar nur auf die siebenbrunner Heide, aber trotzdem schön (weil die Reifen beim Aufpumpen nicht geplatzt sind und Thomas mir einen Tacho geschenkt hat). Und danach gab es auch das erste Mal heuer (für mich) Spargel! Mjam.
Am Sonntag fliegen Thomas und ich nach Barcelona und Madrid (dort werden wir den Martin besuchen), ich freu mich schon drauf!
Aber jetzt endlich zum Titel: ein neuer link hat in unserer Linkliste Einzug genommen, nämlich Phänologie. Das ist ein Projekt bei dem meine Mama mitmacht und bei dem es um.... Phänologie geht! Was für eine Überraschung! Wenn ihr wissen wollt, was das genau ist, schaut euch einfach mal die Seite an!

Jetzt muss ich mich wieder ans Lesen machen, ich fang ja schon bald mit meinen Experimenten an und da will ich bei den Papers am Laufenden bleiben!

Montag, 30. April 2007

10. und 12. Teil rundumadum Wien

Nachdem es jetzt immer wärmer und sonniger geworden war, habe ich diesmal eher kurzfristig zum Wandern aufgerufen. Lustigerweise kam eine ganz neue Gruppe zusammen.
Vom Wienerberg ging es durch eine ruhige 50er Jahre Gemeindenbauiedlung, an einem Kleingartenverein und am Feldesrand entlang, über die furchtbar laute Tangente, durch die Per-Albin-Hansson-Siedlung, wo an Autos geschraubt wurde, über die Favoritenstraße, zum Volkspark am Laaerberg.

Ja, wir hatten Spaß...

Dort haben wir es also endlich ein Picknick gemacht. Der Hefezopf, den meine Mom zu Ostern gebacken hatte, wurde verspeist. (Dass er doppelt geflochten war, wurde mit Begeisterung erkannt.) Dazu gab es Kaffee aus der Thermoskanne. Ich weiß, "ein großes DON'T", aber besser als gar kein Kaffee. Außerdem hatten Gerd und Buchi noch Pfeffernüsse, Keckse, leckere kleine Würstchen und belegte Brote mit. Für eine PicknickBetaVersion gar nicht so übel.
Frisbee haben wir nach allen Regeln der Kunst quasi neu definiert und die Kinderbespaßungsgruppe von nebenan hat die Betonklötze doch nicht an die Kinder gebunden, sondern lieber von den Müttern durch die Gegend schleppen lassen. Wir haben auch noch andere seltsame Spielanordnungen gesehen, gehen aber davon aus, dass sie von uns fehlinterpretiert wurden.
Auf der Alten Laaer Straße haben wir noch ein kleines Stückchen vom Erholungsgebiet Laaer Berg kennengelernt. Von dort oben hat man einen interessanten Blick auf Wien. Ganz anders als man es sich vorstellt, weil alles irgendwie verschoben scheint.

Blick auf Wien, vom Laaer Berg

Ganz links steht der Donauturm, dann kommt die Bebauung der Donauplatte und die Hochäuser am Donaukanal, Pfarrkirche Neusimmering, dahinter die UNO-City, hinter/unter dem Kran das Ernst-Happel-Stadion, die Gasometer und am rechten Bildrand sieht man die zukünftige Brücke der U2 über die Donau.

Übers freie Feld haben wird dann schon den Zentralverschiebebahnhof sehen können. Tagsüber ist dort echt tote Hose, aber nachts geht richtig die Post ab, irgendwann werd ich mir das auch noch anschauen.
Zum Zentralfriedhof kann ich gar nicht so viel schreiben, aber ein Bild zum Abschluß zum neugierig Machen. Dort geht die nächste Wanderung los und wir werden auch noch einen kleinen "Schlenker" über das Friedhofsgelände machen.

Zentralfriedhof Wien

Montag, 9. April 2007

Testbericht für die 8. + 9. Etappe

Von Rodaun über Liesing und Alterlaa zum Wienerberg. Insgesamt waren es 8,7 km die wir gingen und unsere Füße schmerzen ließen. So eine kurze Strecke,und uns tun die Füße weh, das ist ja lächerlich. Vom Cobenzl nach Neuwaldegg war es weiter und wir hatten keine Probleme. Der Grund dafür ist, dass diesmal der gesamte Weg asphaltiert war. Für Familien mit kleinen Kindern und Kinderwagen ist die Strecke (in zwei Etappen) wunderbar. Entlang der Liesing gibt es sehr viele Spielplätze und weglaufen können die Biester Kleinen auch nicht, aber wandern kann man dort nicht wirklich...
Kurz nach Rodaun geht man unter einem Aquaeduct der ersten Wiener Hochquellenleitung durch und schlägelt dann seinen Weg entlang der Liesing weiter Richtung Alterlaa.

Aquaeduct - da fließt das gute frische Wasser nach Wien.Alterlaa

Die Gemeindebaute dort sind beeindruckend groß und der Weg vom letzten Wohnblock bis zur U6 Station ist nicht minder beeindruckend lang. Über die Gutheil-Schoder-Gasse gelangt man mit einem guten Blick auf die Wienerbegrcity über die Tangente dann unter der Triester Straße hindurch zum Erholungsgebiet Wienerberg. Schön ist es dort nicht gerade und im Sommer wird man vermutlich gegrillt. Es gibt ja keine großen Bäume und unter die kleinen kommt man wegen des ganzen Gestrüpp auch nicht. Die zwei Etappen sind im Sommer glaub ich nur unter dauerhafter Wasserzufuhr und viel Sonnencréme zu bewältigen. Jetzt im Frühjahr war es sehr entspannend und wieder habe ich eine neue Ecke von Wien kennen gelernt und weiß jetzt auch, wo der Bus von Gulliver, der nach Berlin fährt, seine Tagesstandzeit verbringt. Da hatte ich gleich ein Gesprächsthema mit dem Fahrer, bei der nächsten Fahrt zwei Tage später...

Ach, und falls die Umweltstadträtin Ulli Simma hier den Testlauf "Ihres" tollen Wanderweges verfolgen sollte: Auf der ganzen Strecke war nur ein Wegweiser und der wird in zwei Wochen zugewachsen sein.

Und bald kann es keiner mehr sehen...

Sonntag, 18. März 2007

7. Etappe um Wien

An der Haltestelle Hermesstraße ging es mit dem Fußmarsch los. Den Bus haben wir den Senioren und fußlahmen Menschen gelassen, und sind entlang der Hermestraße, vorbei an vielen Vorgärten, bis zum Lainzer Tor gegangen. Manche Gärten waren seit Jahren in einem Dornröschenschlaf, andere wurden gerade vollkommen umgebaut und zur besseren Bewirschaftung zur hälfte betoniert, wieder andere hatten ein sehr schönes Eingangshäuschen zu dem dann das Wohnhaus, wegen Unterdimensionierung, nicht mehr zu passen schien. Manche Grundstücke waren aber auch ganz normal, mit Primeln in der Wiese und blühenden Forsythiasträuchern, eben einfach so, wie man sich einen Vorort im zeitigen Frühjahr vorstellen könnte.
Im Lainzer Tiergarten waren die Auerochsen etwas näher am Zaun, so dass man sogar Hörner erkennen konnte, aber mit den Wildschweinen hatten wir wieder kein Glück; nur einen Wildwechsel mit Hufabdrücken haben wir gefunden. Überall wächst Bärlauch, der von vielen (auch von uns) gesammelt wird, und bedeckt den Waldboden mit tausenden schönen saftig grünen Blättern.

Von einem vertrockneten Blatt gefesselt.

Durch das Gütenbachtor ging es dann weiter richtung Wotrobakirche. Aber auf dem Weg dahin haben wir noch einen langen Aufenthalt am Pappelteich gehabt. Nachdem der Frühling schon so früh begonnen hatte, sind nämlich schon viele Amphibien auf der Wanderung zu ihrem Laichgewässer. Es war wirklich viel los. Ich schätze, dass mindestens 50 Erdkröten im Wasser waren und nach Paarungspartnern "Ausschau gehalten" haben. Natürlich haben wir auch zwei "Krötenknoten" gesehen. Die entstehen, wenn mehrere Männchen gleichzeitig versuchen sich an ein Weibchen zu klammern. Im Eifer des Gefechts wird da eben alles umklammert, auch wenn es ein Kopf oder der Rücken eines Rivalen ist. Das Foto davon könnt ihr euch bei mir zu Hause anschauen - auf den kleinen Bildern hier würde man kaum was erkennen...

Eine männliche Erdkröte aus dem Pappelteich. © Elisabeth Koch, 17.03.2007

Zur Wotrubakirche musste ich dann mit nassem Ärmel und dreckiger Hose gehen, aber für die Bilder hat es sich gelohnt.
Im Standard war mal ein Artikel über die Kirche. Klang ganz interessant, von den Fotos war ich aber nicht beeindruckt. Ich hielt das ganze für einen nicht sehr aufregenden Betonklotz auf der grünen Wiese. Wie luftig und leicht das Gebäude ist, kann man nur in natura erleben. Es ist ziemlich einzigartig und sehr gewagt, aber in sich ein sehr schönes Bauwerk. Außerdem finde ich die Treppe mit den langgzogenen Stufen sehr elegant. Man wir in einem Bogen um die Kirche herum an sie herangeführt. Mir gefiel das außerordentlich gut, außerdem hat sie mich an die Metrostationen in Montréal erinnert.

Bei Sonnenschein ist die Wotrubakirche sicher viel schöner. Grob, aber trotzdem elegant.

Des starken Windes wegen, haben wir unsere Schrittfrequenz erhöht und sind eilend durch Kalksburg nach Rodaun zur Endhaltestelle des 60ers gelangt.

Die nächste Wanderung findet am Sonntag den 1. April statt.

Nachtrag vom 22. März 16:13 Uhr:
Danach werden Eier ausgeblasen, Eierspeis gemacht und Ostereier bemalt.

Dienstag, 6. März 2007

Wanderung Rundumadum Wien

Die 7. Etappe durch den Grüngürtel soll am 17. März stattfinden.
Um 10.30 Uhr treffen wir uns an der Haltestelle Hermesstraße der Linien 60 und 62. Dort können wir in den 60B steigen und bis zum Lainzer Tor fahren oder wir gehen einfach die paar Meter bis zum Tiergarten.
Wie Ihr auf dem Streckenplan sehen könnt, verlassen wir den Tiergarten über das Gütenbachtor und gehen weiter nach Rodaun. Wenn es unterwegs die Möglichkeit einer Einkehr gibt, wird dies vermutlich wahrgenommen. Oder Wir machen ein Picknick auf einer der Wiesen, wenn das Wetter richtig toll ist. Einen Frisbee werd ich dann auch noch einpacken.
Wenn Ihr Lust habt können wir auch noch die 8. Etappe anschließen, aber das werden wir dann vor Ort entscheiden.
Postet unten, ob Euch ein Picknick oder einkehren oder beides lieber ist. Wenn die Uhrzeit, oder was auch immer, nicht in eurem Sinne ist, dann postet das auch unten, da können wir drüber diskutieren.

Montag, 5. Februar 2007

6. Etappe rundumadum Wien

Von Hütteldorf aus durch das Nikolai Tor, über Rohrhaus und Hermesvilla, an den Wildgehegen vorbei, durch das Lainzer Tor, bis zum Ende der Hermesstraße und dort in den 62er haben uns unsere Füße getragen.
Das Wetter war nicht so schön wie am Freitag, aber lange nicht so schlecht wie es laut Wettervorhersage hätte sein können.

Auf in den Lainzer Tiergarten!

Was soll ich sagen, kurz nachdem wir den Tiergarten betreten hatten und uns lautstark ironisch über die schöne Umgebung aufregten, warnte uns ein entgegenkommender Jogger, dass uns viel Matsch und Natur erwarten würde. So war es auch. Wobei wir den größten Teil der Strecke leider auf einem asphaltierten Fahrweg zurücklegten. Alle möglichen Vögel waren zu hören und für den ersten Tag der offenen Tore war schon ein reger Fußgänger-, Jogger- und Nordicwalkerverkehr. Im Rohrhaus sind wir eingekehrt und wurden von einer blauen Dunstwolke begrüßt. Nein, liebe Feinstaubfanatiker dies wird kein Stoß in das eurige Horn. Es war nämlich kein Zigarettenqualm sondern nur zu heißes Fett in der Küche. Am ersten Tag nach der Winterpause kann man sowas ja auch verstehen und verschmerzen. Die Leberknödelsuppe war auch gut. Zum Ober ist zu sagen, dass ich selten so einen authentischen und sympatischen Menschen im Gastgewerbe getroffen habe. Kopfrechnen ist hier noch Ehrensache.

Hermesvilla in Lainz

Die Hermesvilla lag zwar nicht direkt auf der vorgeschrieben Route, was mich wundert, aber wenn wir schon einmal da sind, schauen wir sie uns doch auch gleich an. Eine der alten Stallungen war offen, weil sie grad renoviert werden und so konnten wir einen kleinen Eindruck der originalen prunkvollen Ausstattung erhalten.
Die derzeitige Ausstellung "Wiener Porträts" im Hauptgebäude hat uns nicht so sehr interessiert, aber mit ein paar Informationen über andere Ausstellungen der Stadt Wien haben wir uns schon versorgt. Entlang eines Naturlehrpfades gelangten wir zum Mufflon- und Damwildgehege. Endlich ein paar große Säugetiere als Belohnung, wo wir schon die ganze Zeit vergeblich nach Wildschweinen Ausschau gehalten hatten. Im Besucherzentrum am Lainzer Tor haben wir gesehen, dass es auch noch ein Wisent und Auerochsengehege gibt.

Der Senior der Damhirsche.

Es war zwar kühl und windig, aber hey, die Auerochsen will ich schon sehen. Gut, gesehen haben wir sie, doch wären sie ohne Fernglas nur ein kleiner schwarzer Fleck am Waldrand geblieben. Zwei Wisente standen an einer Futterstelle und fraßen in Ruhe Stroh. Wer die Bisons im Tierpark Schönbrunn gesehen hat weiß ungefähr wie sie aussehen. Dass wir die zwei Tiere so nah sehen konnten, lag auch mit daran, dass das Gehege sehr klein war. Ich fänd es viel schöner, wenn all die Tiere frei durch den Lainzer Tiergarten spazieren könnten. Das wäre dann ungefähr so wie auf einer Safari in Afrika. Vielleicht liest ja jemand der Parkverwaltung diese Idee...

Samstag, 20. Januar 2007

4. und 5. Etappe Rundumadum

Es ist mittlerweile schon eine Weile her, dass wir uns auf den Weg zur vierten und fünften Etappe unserer Wienumrundung aufgemacht haben, aber der vollständigkeithalber schreibe ich jetzt einen Nachtrag.

Die Strecke von Neuwaldegg bis nach Hütteldorf beginnt mit einem kurzen Abstecher durch den Schwarzenbergpark und geht dann durch den Wienerwald nach Süden durch die Steinhofgründe. Leider führt ein langes Stück des Weges direkt neben der verlängerten Höhenstraße, der Amundsenstraße, die viele Wiener aus den nordwestlichen Bezirken als Stadtumfahrung zur Westausfahrt nutzen, her. Unsere erste kleine Pause haben also erst etwas abseits dieser lauten Straße machen können, hatten dafür aber einen außergewöhlichen Blickwinkel auf Hadersdorf und in das hügelige Wiental.
Von der Jubiläumswarte (449m) hatten wir einen schönen Blick auf Wien, der bei höheren Temperaturen und weniger Wind sicher zum Verweilen einlädt. So wurden wir fast heruntergeweht und sind über die Streuobstwiesen zur frisch renovierten Kirche am Steinhof gegangen. Entlang des Rosenbachs ging es weiter durch den Dehnepark, einem wunderschönen alten englischen Park mit einer alten Ruinenvilla. Im Erdgeschoß dieser Mischung aus Villa und Künstlicher Ruine war früher ein Café drin, aber heute ist die Villa sehr verfallen (wogegen auch eine Denkmalschutzplakette nichts hilft).

Die "künstliche" Ruine im Dehnepark.

Die künstliche Ruine wird langsam eine echte. In Hütteldorf sind wir in die U-Bahn gestiegen und wieder in die Stadt gefahren.
Ich bin überrascht wieviele schöne Parkanlagen es um Wien herum gibt.

leben

und leben lassen

Reisen

Zohal, eine berühmte Französin und Nina.

Aktuelle Beiträge

Wer die Wahrheit sagt...
... braucht ein verdammt schnelles Pferd! <ohne...
ThomasH - 23. Jan, 13:51
Reste
Wieviel von der Demokratie und ins besondere von den...
ThomasH - 14. Jan, 12:21
demokratie
wo Du nur immer die Beitraege her hast! super, er singt...
meinhard (anonym) - 12. Jan, 17:33
einfach nur
schön!
Cosima - 11. Jan, 12:23
nur weiter mit dem Punschtest!
Leider kann ich ja seit einiger Zeit nichte mehr in...
Gerd Gerhard Loeffler (anonym) - 17. Dez, 16:41

Links

eXTReMe Tracker

Status

Online seit 1637 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 11. Jan, 18:26

Credits

twoday.org

based on antville powered by Helma

supported by A1


  • xml version of this page
  • xml version of this page
  • xml version of this page

Get Firefox


Computer und Internet
Die Welt ist so...
Freizeit in Wien
Montreal
Musik
Politik
Punschtest
USA & Kanada Trip
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren