Devil's Marbles, Daly Waters, Mataranka Springs & Katherine Gorge
Am naechsten morgen haben wir ALICE SPRINGS ganz frueh verlassen, um in den naechsten drei tagen die 1.600 km lange strecke nach DARWIN mit dem bus zurueck zu legen. Die viele fahrzeit richtung norden hat sich schon am ersten tag voll ausgezahlt, als wir ein ganzes stueck nach der ueberquerung des TROPIC OF CAPRICORN (offizielle grenze zwischen wueste und tropen) nach einem breaky stopp in TI TREE bei den DEVIL'S MARBLES (aborig. "KARLU KARLU") angekommen sind!

Mehrere 1000 riesige von der witterung rund geformte granitfelsen liegen ganz unnatuerlich neben- und uebereinander. Fuer die aborigines ist KARLU KARLU eine heilige staedte und die steine sind die eier der regenbogenschlange aus der traumzeit - fuer uns ist es ein grosses kletterparadies:)

Den ganzen weg entlang des STUART HIGHWAY merkt man, wie vielseitig das northern territory ist. Das landschaftsbild der BARKLY REGION ist von ungewohnt gruenem grasland, vielen cattle stations (rind- und bueffelfarmen), alten telegraphenstationen (BARROW CREEK!) und - vorallem - termitenhuegeln gepraegt!

Tausende tuerme reihen sich entlang des highway, auf dem gigantische bis zu 50m lange roadtrucks mit 3-4 anhaengern durch's land waelzen und sich ueber die rustikalen "outback" roadhouses, takeaways und gas stations freuen.

Im DUNMARRA roadhouse gibt es neben saftigen bueffelsteaks und leckeren bananen pancakes sogar ein paar wuestenschlangen und echsen - der dieter haette den "blue tongue lizard" am liebsten mitgenommen:)
Und zwischendurch stehen immer wieder ein paar von diesen blechernen windraedern und hohen wasserspeichern mitten am endlos flachen land.

Nach einem kleinen stopp in der goldgraeberstadt TENNANT CREEK sind wir bei unserer campsite auf der BANKA BANKA CATTLE STATION angekommen. Waehrend wir uns knusprige chicken wings gegrillt haben, sind fette truthaehne, neugierige emus und ein paar rinder im farmcamp herumgelaufen und in den baeumen haben hunderte kakadus gekreischt... in der ferne haben wir am abend grelle wetterleuchten beobachtet, bevor wir uns unters insektenvolk in unseren cabins gemischt haben.

Als wir am naechsten tag wieder tausende termitenhuegel (wir nennen sie berge!) entlang des highway bestaunt haben, haetten wir fast einen "frill necked lizard" ueberfahren, von denen es hier so viele gibt.

Wenn man so eine echse erschreckt, stellt sie zur abwehr die genicklappen drachenartig auf und beginnt zu kreischen - bei uns hat sie einfach nur die flucht ergriffen;)

Nahe DALY WATERS liegt ganz verlassen australiens erster kleiner "internationaler" flughafen. Damit beim starten und landen auf der laufbahn nicht so viel staub aufgewirbelt wird, haben die leute einfach mit termitenhuegel-material drueber betoniert!

Nicht weit davon entfernt steht seit 1930 das legendaere DALY WATERS PUB - das aelteste im ganzen northern territory!

Der ort ist total suess - es gibt nur 6 registrierte einwohner, die in rustikalen haeusern mit wachhund und gelaendewagen davor wohnen.

Im garten des urigen pub haben wir wieder mal ein leckeres BBQ gemacht - in australien genauso unverzichtbar wie die toastbrotkultur: warmer toast mit marmelade oder erdnussbutter am morgen, salad-sandwich zum lunch und die groesste supermarkt-toastbrot-sorten-auswahl, die die welt je gesehen hat!

Voll gefuellt mit beef-patties sind wir zu den MATARANKA SPRINGS weiter gefahren, und spaetestens da waren wir unuebersehbar mitten in den tropen.

Im heissen schwuelen palmenwald gibt es mehrere kristallklar tuerkise thermalbecken, die im winter etwas populaerer sind als in der gnadenlosen sommerhitze. Durch den tropenwald fliesst der von krokodilen und wasservoegeln bewohnte ROPER RIVER...

...und die baeume sind von tausenden an den aesten haengenden fledermaeusen ("flying foxes") kohlschwarz eingefaerbt! Das war SO der wahnsinn! Wenn viele fledermaeuse gleichzeitig aufgeflogen sind, haben das gekreische und die donnerartigen fluegelschlaege fuer ein akkustisches gewitter gesorgt - und wir waren staendig in sorge, von oben angeschissen zu werden!

In MATARANKA sind auch wieder viele "aboriginal communities" angesiedelt, die gern gemeinsam auf kleinen grasflaechen am strassenrand sitzen.

Auf unserer campsite nahe KATHERINE war's dann am abend gar nicht so leicht, bei dem unvorstellbar lauten frosch- und unkenkonzert einzuschlafen. Und dann haben uns die voegel und kakadus mit ihrem froehlichen morgengesang aus dem schlaf gerissen, bevor wir in aller frueh zur engen fels-schlucht des KATHERINE GORGE (aborig. "NITMILUK") aufgebrochen sind.

Durch die schlucht im schwuelen heissen regenwald fliesst der KATHERINE RIVER, in dem es nur so von krokodilen wimmelt - endlich haben wir auch eins gesehn:) Und bei einer waldwanderung (waehrend der man fast vom insektenvolk hier aufgefressen wird) trifft man nicht nur auf echsen, neongruene froesche und gottesanbeterinnen, sondern vorallem auf eine ganze menge wallabies (kleinere kaenguruh-sorte), von denen es in den australischen tropengebieten so viele gibt.

Erst als wir gegen abend in DARWIN (nordkueste) angekommen sind, haben wir gemerkt was "monsunzeit" hier bedeutet: ein grosses unwetter mit endlosen regenguessen ist niedergegangen, waehrend wir uns zum flughafen beeilt haben, um unseren flug nach BALI noch rechtzeitig zu erwischen!

Mehrere 1000 riesige von der witterung rund geformte granitfelsen liegen ganz unnatuerlich neben- und uebereinander. Fuer die aborigines ist KARLU KARLU eine heilige staedte und die steine sind die eier der regenbogenschlange aus der traumzeit - fuer uns ist es ein grosses kletterparadies:)

Den ganzen weg entlang des STUART HIGHWAY merkt man, wie vielseitig das northern territory ist. Das landschaftsbild der BARKLY REGION ist von ungewohnt gruenem grasland, vielen cattle stations (rind- und bueffelfarmen), alten telegraphenstationen (BARROW CREEK!) und - vorallem - termitenhuegeln gepraegt!

Tausende tuerme reihen sich entlang des highway, auf dem gigantische bis zu 50m lange roadtrucks mit 3-4 anhaengern durch's land waelzen und sich ueber die rustikalen "outback" roadhouses, takeaways und gas stations freuen.

Im DUNMARRA roadhouse gibt es neben saftigen bueffelsteaks und leckeren bananen pancakes sogar ein paar wuestenschlangen und echsen - der dieter haette den "blue tongue lizard" am liebsten mitgenommen:)
Und zwischendurch stehen immer wieder ein paar von diesen blechernen windraedern und hohen wasserspeichern mitten am endlos flachen land.

Nach einem kleinen stopp in der goldgraeberstadt TENNANT CREEK sind wir bei unserer campsite auf der BANKA BANKA CATTLE STATION angekommen. Waehrend wir uns knusprige chicken wings gegrillt haben, sind fette truthaehne, neugierige emus und ein paar rinder im farmcamp herumgelaufen und in den baeumen haben hunderte kakadus gekreischt... in der ferne haben wir am abend grelle wetterleuchten beobachtet, bevor wir uns unters insektenvolk in unseren cabins gemischt haben.

Als wir am naechsten tag wieder tausende termitenhuegel (wir nennen sie berge!) entlang des highway bestaunt haben, haetten wir fast einen "frill necked lizard" ueberfahren, von denen es hier so viele gibt.

Wenn man so eine echse erschreckt, stellt sie zur abwehr die genicklappen drachenartig auf und beginnt zu kreischen - bei uns hat sie einfach nur die flucht ergriffen;)

Nahe DALY WATERS liegt ganz verlassen australiens erster kleiner "internationaler" flughafen. Damit beim starten und landen auf der laufbahn nicht so viel staub aufgewirbelt wird, haben die leute einfach mit termitenhuegel-material drueber betoniert!

Nicht weit davon entfernt steht seit 1930 das legendaere DALY WATERS PUB - das aelteste im ganzen northern territory!

Der ort ist total suess - es gibt nur 6 registrierte einwohner, die in rustikalen haeusern mit wachhund und gelaendewagen davor wohnen.

Im garten des urigen pub haben wir wieder mal ein leckeres BBQ gemacht - in australien genauso unverzichtbar wie die toastbrotkultur: warmer toast mit marmelade oder erdnussbutter am morgen, salad-sandwich zum lunch und die groesste supermarkt-toastbrot-sorten-auswahl, die die welt je gesehen hat!

Voll gefuellt mit beef-patties sind wir zu den MATARANKA SPRINGS weiter gefahren, und spaetestens da waren wir unuebersehbar mitten in den tropen.

Im heissen schwuelen palmenwald gibt es mehrere kristallklar tuerkise thermalbecken, die im winter etwas populaerer sind als in der gnadenlosen sommerhitze. Durch den tropenwald fliesst der von krokodilen und wasservoegeln bewohnte ROPER RIVER...

...und die baeume sind von tausenden an den aesten haengenden fledermaeusen ("flying foxes") kohlschwarz eingefaerbt! Das war SO der wahnsinn! Wenn viele fledermaeuse gleichzeitig aufgeflogen sind, haben das gekreische und die donnerartigen fluegelschlaege fuer ein akkustisches gewitter gesorgt - und wir waren staendig in sorge, von oben angeschissen zu werden!

In MATARANKA sind auch wieder viele "aboriginal communities" angesiedelt, die gern gemeinsam auf kleinen grasflaechen am strassenrand sitzen.

Auf unserer campsite nahe KATHERINE war's dann am abend gar nicht so leicht, bei dem unvorstellbar lauten frosch- und unkenkonzert einzuschlafen. Und dann haben uns die voegel und kakadus mit ihrem froehlichen morgengesang aus dem schlaf gerissen, bevor wir in aller frueh zur engen fels-schlucht des KATHERINE GORGE (aborig. "NITMILUK") aufgebrochen sind.

Durch die schlucht im schwuelen heissen regenwald fliesst der KATHERINE RIVER, in dem es nur so von krokodilen wimmelt - endlich haben wir auch eins gesehn:) Und bei einer waldwanderung (waehrend der man fast vom insektenvolk hier aufgefressen wird) trifft man nicht nur auf echsen, neongruene froesche und gottesanbeterinnen, sondern vorallem auf eine ganze menge wallabies (kleinere kaenguruh-sorte), von denen es in den australischen tropengebieten so viele gibt.

Erst als wir gegen abend in DARWIN (nordkueste) angekommen sind, haben wir gemerkt was "monsunzeit" hier bedeutet: ein grosses unwetter mit endlosen regenguessen ist niedergegangen, waehrend wir uns zum flughafen beeilt haben, um unseren flug nach BALI noch rechtzeitig zu erwischen!
moni - 12. Jan, 09:14





